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Mittwoch, 11. März 2009 15:23 Alter: 1 yrs

Lafers Turmstube wird „Bistro d'Or“

Rubrik: Stromburg

Die Turmstube auf Johann Lafers Stromburg wurde in ein modernes Bistro mit kräftigen, frischen Farben verwandelt. Die Eheleute Lafer wollen durch diesen trendigen Auftritt verstärkt auch jüngere Gäste aus der Region ansprechen.

Neues von der Stromburg: Johann Lafers "Turmstube" wird zum „Bistro d'Or“ (Französisch für "kleines goldenes Lokal"). Der prominente Fernsehkoch, der laut einer Umfrage der Gesellschaft für Konsumforschung schon zwei von drei Deutschen bekannt ist, investierte rund 400 000 Euro in die Umgestaltung des Restaurants und die technische Aufrüstung seiner Burgküche.

Mehr als 30 Handwerker von mehreren Firmen aus der Hunsrück-Nahe-Region schwitzten im Januar zwei Wochen lang um die Wette, um die jedem Gast ins Auge fallende Verwandlung der Turmstube zu bewerkstelligen. "Wir wollen die bisherige Turmstube klarer positionieren und so auch mehr jüngere Gäste aus dem regionalen Umfeld ansprechen", erklärt Johann Lafer im Gespräch mit unserer Zeitung die Zielsetzung.

Um einen klaren Schnitt zu machen, entschieden sich Lafer und seine Frau Silvia für eine provokante Optik, ein neues Konzept und einen neuen Namen: Die bisherige "Turmstube" wurde durch einen frischen Grünton, rot-braune Kontrast-Elemente aus Holz, klare Linien und großformatige Lafer-Porträts an den Wänden der historischen Räume aufgepeppt. Unter dem neuen Namen „Bistro d'Or“ soll das Lokal künftig als "der kleine Bruder" des großen Gourmetrestaurants “Le Val d'Or„ firmieren. Durch den neuen Auftritt wollen Lafers mit ihrem Bistro dem Vorurteil entgegentreten, auf der Stromburg gehe es "fein und teuer" zu.

Bis Ostern wird als Kennenlern-Offerte ein besonders günstiges Drei-Gang-Menü angeboten, um viele Freunde guten Essens aufs "Bistro d"Or", das keinen Ruhetag kennt, neugierig zu machen. Auf dessen rustikale Holztische bringt die Küche moderne, verfeinerte, regionale und internationale Gerichte, für die - soweit verfügbar - in der Region erzeugte Qualitätsprodukte verwendet werden.

"Wir möchten uns mit diesem Neubeginn noch stärker auf die Menschen in der Region zubewegen", sagt Johann Lafer, der mit seinem Namen, seiner Fernsehpräsenz und den inzwischen mehr als 150 Lafer-Produkten gerne für Stromberg und das Naheland wirbt - aus Verbundenheit zur Heimat, in der sich seine Familie rundherum wohl fühlt: "Wir leben gerne hier", bestätigt der einst aus der Steiermark nach Guldental abgeworbene Spitzenkoch.

Übrigens: Sein neues Buch "Lafer nimmt ab" (191 Seiten, 19,90 Euro) hat sich in nur drei Wochen seit Erscheinen einen Spitzensplatz in Bestsellerlisten erobert.

Quelle: Oeffentlicher Anzeiger/Rhein-Zeitung vom 10. 3. 2009
Norbert Krupp


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